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Diese Frage stellen sich viele junge Eltern. Besonders aber Partnerschaften, die selbst von Neurodermitis betroffen sind. Die Hauterkrankung wird wie bekannt ist vererbt. DIe Wahrscheinlichkeit, dass ein gemeinsames Kind auch Neurordermitis haben wird liegt laut aktuellen Untersuchungen bei 60-80%. Was kann man also tun damit diese Wahrscheinlichkeit nicht eintritt? Experten raten zuerst einmal dazu das Kind mindestens vier Monate lang zu stillen. Bekannte Allergieauslöser wie Hausstaub oder Schimmel sollten unbedingt gemieden werden. Zudem sollte auf einen Hund oder Hauskatze verzichtet werden.

Neue Hoffnung bietet unter anderem ein Forschungsansatz der Charité Berlin: Wissenschaftler haben eine Studie über eine Schluckimpfung gegen Neurodermitis in Auftrag geben, die zur Zeit ausgewertet wird.

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Der Hautpflege gilt bei Neurodermitikern einen besonderen Augenmerk. Regelmäßiges reinigen und eincremen gehören zu einer Behandlung elementar dazu. Besonders Kinder tuen sich damit aber oftmals schwer. Nur mit Mühe lassen sie sich die Prozedur über sich “ergehen”. Experten raten daher zu einer Ritualisierung der Pflege. So kann zum Beispiel der Vater Geschichten erzählen während die Mutter ihn eincremt und das Kind dadurch ablenken. Aber auch die Lieblingsmusik kann die Kleinsten die Prozedur vergessen lassen. Zudem hat jeder kleine Patient seine individuelle favorisierte Pflegemethode: Die einen mögen eher kreisende Bewegungen und die anderen eher klopfende Berührungen.

Tipp: Stellen Sie die Pflegemittel einmal in den Kühlschrank. Oftmals wird die Kälte als beruhigend empfunden.

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In Schweden wurder heraus gefunden, dass Kinder die in frühem Kindesalter bereits Fischfleisch verzehren, ein geringeres Neurodermitis Risiko haben. Die beinhalteten Omega-3 Fettsäuren wirken dabei als Hauptblocker gegen entzündungshemmende Botenstoffe. Desweiteren taucht das Thema des frühen Kontakts mit Keimen und Bakterien (”Stichwort Bauernhofeffekt“) und einer damit einhergehenden frühen Aktivierung des Immunsystems in dem Artikel auf. Als Beispiel dafür gelten dabei Vögel.

Eine vielvesprechende, neue Creme namens “amniosan Gel” ist in diesen Tagen auf den Markt gekommen. Die Idee: Das Fruchtwasser schützt das Ungeborene vor Hauterkrankungen. Die in hohem Maße vorkommende Hyaluronsäure beugt Entzündungen vor. Das neue Pflegeprodukt simuliert diese Wirkstoffumgebung und soll so Neurodermitis Patienten helfen. Hier der Link zum Hersteller.

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Forscher des Helmholtz-Zentrums haben laut WELT ONLINE das Gen, das Neurodermitis möglicherweise verursacht, gefunden. In dem Beitrag wird eine “Christine G.” beschrieben, die ihren beschwerlichen Heilungsweg beschreibt. Der Artikel befasst sich mit den verschiedenen möglichen Faktoren einer Erkrankung und die sehr interessante Entdeckung des so genannten “Neurodermitis Gens”. Bemerkenswert sind auch die Kommentare Betroffener bzw. Angehöriger, die die Problematik der Ernährung bei Neurodermitis ansprechen.

Weitere Informationen über die Entdeckung des Gens finden Sie eventuell über das Helmholtz-Zentrum

Quelle: WELT ONLINE - Neurodermitis Gen entdeckt?

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