Behandlung


Neurodermitis ist für viele betroffene eine schlimme und sehr störenden Krankheit. Vor allem wenn man Neurodermitis an den Händen oder anderen immer sichtbaren Stellen hat ist die Krankheit für die Betroffenen sehr störend und sie leiden darunter.

Denn unter so eine Krankheit leidet das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein. Doch es gibt schon Möglichkeiten Neurodermitis etwas zu schwächen. Hierbei hilft als Heilungsmittel eine Pflanze, diese trägt den Namen Cistus: (weiterlesen…)

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Bei der Erkrankung Neurodermitis sind Kurgebiete mit Höhenluft oder direkt am Meer besonders empfehlenswert. Das Klima am Meer ist allergenarm, die Luft ist mit wenig Pollen belastet und weist einen hohen Jodgehalt auf. Die Meeresluft hat eine heilende Wirkung auf Haut- und Atmungsorgane. Kurmöglichkeiten bei Neurodermitis bestehen sowohl an der Ostsee als auch an der Nordsee, man kann Kurplätze in Kurkliniken und ambulante Kurplätze buchen. Ambulante Kuren umfassen das Wohnen in Hotels, Ferienhäusern und Ferienwohnungen, das Kurpaket wird u.a. vom Badearzt und zum Teil auch vom Hausarzt auf Rezept zusammengestellt.

Die Krankenkassen übernehmen bei Bestätigung einer Kur u.a. die Kosten für den Kurarzt, für die Heilmittel und anteilig die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung. Bei Neurodermitis, einer chronischen Erkrankung der Haut, bei welcher starker Juckreiz und Hautrötungen auftreten, kommen ganzheitliche Therapien in Kurzentren zum Einsatz. Meersalz besitzt eine heilende Wirkung auf die Haut, es reduziert Hautreizungen und hilft bei der Regeneration der Haut. Ergänzend kommen Therapien mit Schlick, Algen und Thalasso zum Einsatz. Massagen, autogenes Training, Yoga und Ernährungstherapien ergänzen die Hautbehandlungen in den meisten Therapiezentren.

Im Ostseebereich und im Nordseebereich gibt es eine Vielzahl von Kurbädern, Heilbädern und beliebte kleinen Urlaubsorte, welche ideale Luft- und Meeresbedingungen für einen erfolgreichen Kuraufenthalt bieten. Zu den beliebten Ostseeheilbädern gehört u.a. Dahme, die Ostseekurklinik Fischland, Graal Müritz, Warnemünde, Wismar, Ahlbeck, Kühlungsborn, Lübeck, Binz, Sellin und Zingst. Zu den beliebten Nordseebädern zählen u.a. Sylt, St. Peter Ording, Borkum, Husum, Dorum und Carolinensiel.

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Bei schweren Fällen von Neurodermitis wird heutzutage zunehmend eine Kugelalge eingesetzt, die den lateinischen Namen „Chlorella vulgaris“ trägt und deren Substanzen nach Meinung von Experten rasch Linderung bei starkem Juckreiz verschaffen sollen.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Kugelalge besteht darin, dass sie von Schädigungen durch Luftverunreinigungen weitgehend unberührt ist und somit eine hervorragende Qualität und hohe Reinheit besitzt. Denn die Alge wird vornehmlich in klinisch einwandfreien Gewächshäusern gezüchtet und kontinuierlich wissenschaftlichen Reinheitsanalysen unterzogen. Auf diese Art und Weise kann sie ihre heilsamen Wirkungen entfalten, ohne dass dabei schädliche Nebenwirkungen auftreten.

„Chlorella vulgaris“ verfügt über mehrfach ungesättigte Fettsäuren, zahlreiche Mineralstoffe, essentielle Spurenelemente, des Weiteren über Carotinoide und über einen hohen Vitamingehalt (unter anderem Vitamin B12). Auch hat sie einen sehr hohen Eiweiß-Gehalt, der bei ca. 70 Prozent liegt.

Der lindernde Effekt der Alge bei Neurodermitis erfolgt über eine Entgiftung des Körpers sowie eine Ausleitung der unheilvollsten Gift- und Schadstoffe. Diese Form von wohltuender Reinigung des gesamten Organismus soll auch der Haut zugute kommen und bereits bei mehreren Patienten zu einer nachhaltigen Linderung der Beschwerden geführt haben, die in einigen Fällen sogar bis hin zu einem vollständigen Abklingen der Krankheitssymptome ging.

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Seit einiger Zeit finden sich in einschlägigen Internetforen Erfahrungsberichte von Neurodermitis-Patienten, in denen sie schildern, wie sich Bäder, die etwas Bleichlauge enthalten, auf den Hautzustand auswirken. Das klingt etwas ungewöhnlich, doch tatsächlich haben US-amerikanische Forscher in einer Studie herausgefunden, dass Chlor die Symptome von Neurodermitis lindern kann.

Das Hautbild der 31 Testpersonen im Alter von 6 Monaten bis 17 Jahren, die mindestens zwei Mal pro Woche jeweils 10 Minuten in der Lauge badeten, verbesserte sich innerhalb kürzester Zeit und neuen Schüben wurde vorgebeugt. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Behandlung nicht nur weniger Nachteile mit sich bringt als beispielsweise der Einsatz von Antibiotika, sondern auch preiswert und anwendungssicher ist.

Die Wirkung der Bäder ist übrigens auf ihre antibakterielle Wirkung zurückzuführen, denn der Erreger, der für die Entstehung der Ekzeme verantwortlich ist, das Staphylococcus Aureus-Bakterium, wird durch die Lauge abgetötet. Doch von den angesprochenen Selbstversuchen ohne Rücksprache mit einem Arzt kann nur dringend abgeraten werden, denn Chlor ist nicht nur für seine antiseptischen, sondern ebenfalls für seine hautreizenden Eigenschaften bekannt – auch darüber existieren zahlreiche Erfahrungsberichte.

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Blutegel und Maden können bei Neurodermitis eine äußerst heilende Wirkung entfalten, das Behandlungsverfahren wird bereits seit dem Mittelalter angewendet. Verwendet wird zumeist ein medizinischer Blutegel namens Hirudo medicinalis, welcher venöse Stauungen absaugen und umliegendes Gewebe erneuern kann. Der Blutegel beißt sich stets an einer Wunde fest und saugt dort Blut ab.

Blutegel und Maden rufen zwei Effekte hervor, in erster Linie sondern diese den Stoff Hirudin ab, welcher Gerinnungen hemmt und den Lymphstrom beschleunigt. Durch das Absaugen des Blutes wird die Wunde zudem gereinigt und entgiftet, Krämpfe werden aufgelöst und Entzündungen gehemmt. Bei Neurodermitis werden die Symptome der Krankheit gemildert, die Haut beruhigt sich zunehmend. Nach dem Biss des Blutegels verspürt der Patient in der Regel einen feinen Schmerz, welcher von rhythmischen Saugbewegungen begleitet wird.

Je nach Größe und Hunger des Blutegels beträgt die Saugzeit zwischen 30 Minuten und drei Stunden. Nach dem Vollsaugen mit Blut lösen sich die Made oder der Blutegel von selber ab. Blutegel sind in der freien Natur sehr selten, für medizinische Verwendungen werden diese in speziellen Teichen gezüchtet.

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Der angenehme Duft des Weihrauchs, wird von vielen Menschen mit der Kirche in Zusammenhang gebracht. Aber Weihrauch ist seit Jahrtausenden auch ein bekanntes Heilmittel. Durch Weihrauch wird eine entzündungshemmende, abschwellende sowie ausschwemmende Wirkung erzielt.

Auch in Hinsicht auf Neurodermitis sind positive Behandlungsergebnisse zu verzeichnen. Entdeckt wurde ein neuer kosmetischer Wirkstoff, welcher zur Behandlung bei entzündlichen Hauterkrankungen verwendet wird. Reine Weihrauchkonzentrate kleben und können somit nicht in die Haut einziehen. So erfolgte durch ein modernes Verfahren die Einbettung, des Weihrauchextraktes in Nanopartikel. Daraus entwickelte sich ein Wirkstoffkonzentrat mit außergewöhnlichen dermatologischen und kosmetischen Eigenschaften. Erste Anwendungsergebnisse sind positiv zu bewerten. Bereits nach zwei Wochen war ein Rückgang der Hautveränderungen, die durch Neurodermitis hervorgerufen wurden, zu verzeichnen.

Als Creme oder Gel gelangen die wertvollen Inhaltsstoffe des Weihrauchs in das entzündliche Hautgewebe ein. Hauptbestandteil des Weihrauchs sind Boswelliasäuren. Die Säuren hemmen bei Entzündungsvorgängen ein Enzym. Aus diesem Grund bieten sich Weihrauchpräparate hervorragend an, bei der Neurodermitis- Behandlung. Die äußerliche Anwendung von Weihrauchpräparaten führt zu einem Rückgang der Entzündungsprozesse und bremst eine Verhornung.

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Regelmäßige Saunagänge haben für Neurodermitis-Betroffene einen allseits positiven Einfluss auf die Haut, da passives Schwitzen eindeutig ein besseres Hautbild bewirkt. Die Wärme wird von den meisten an Neurodermitis erkrankten Menschen als wohltuend empfunden, auch sind keinerlei schädliche Nebenwirkungen bekannt. Allerdings wäre es hierbei vorteilhaft, sich auf die Trockensauna für ein- bis zweimal pro Woche zu beschränken, bei welchen dringend keine Aufgussmittel Anwendung finden sollten, um nicht unnötig Reizungen der trockenen Haut hervorzurufen.

Ist die Haut akut entzündet, empfiehlt sich im allgemeinen kein Saunieren – bei Patienten wiederum, die weniger momentane Schwierigkeiten haben, ist die Sauna regelrecht ein schonendes Schwitz-Training, da die Durchblutung der Haut sich wesentlich verbessern kann und somit die oft enggestellten Blutgefäße bei Neurodermitikern erschlaffen lässt, wenn Sauna- und Kaltwasseranwendungen sich abwechseln. Schweiß und nachfolgende Wassergüsse reinigen die Haut porentief, befreien sie von Bakterien und Talk und lockert die äußere Hornschicht auf, was die Abschuppung erheblich fördert.

Eine pflegende Creme sollte nach der Sauna unbedingt aufgetragen werden, damit die Haut nicht austrocknet. Der den Neurodermitis-Erkrankten anhängende Juckreiz kann durch regelmäßige Sauna-Anwendungen wesentlich gemindert werden.

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Mineralhaltige, nährstoffreiche und durchblutungsfördernde Moor- und Schlammbäder mit Naturmoor, Schlick, Lehm oder Fango können einen wichtigen Bestandteil zur wohltuenden, schmerzlindernden Therapie für Neurodermitis-Erkrankte darstellen. Regelmäßige Anwendungen, welche zudem Körper, Geist und Seele gleichermaßen entspannen, sind daher durchaus empfehlenswert.

Der Temperaturanstieg verläuft langsam und gleichbleibend, so dass heiße Schlammbäder von über vierzig Grad im Regelfall als sehr angenehm und beruhigend von den Patienten wahrgenommen werden. Die Haut wird durchgehend mit wertvollen Substanzen versorgt und die Mineralien fördern ihren natürlichen Wiederherstellungsprozess, was dem lästigen, ständig wiederkehrenden Juckreiz-Effekt unterstützend und langanhaltend entgegenwirkt.

Sollte sich die Möglichkeit einer Schlammbäder-Anwendung nicht anbieten, ist der Neurodermitis-Betroffene auch mit Schlammpackungen aus der Apotheke gut beraten. Sie entgiften den Körper und reinigen die Haut, indem sie wie beim Peeling Schadstoffe und Schlacke aus der Haut lösen. Der Heilschlamm wird hierbei erhitzt oder kühl auf die erkrankten Bereiche des Körpers aufgetragen. Die Packungen haben ihre bestmögliche Wirkung nach etwa dreißig Minuten erreicht und ihre Wärme sich im Gewebe optimal ausgebreitet. Bessere Durchblutung, Entspannung der Muskulatur und Juckreizlinderung sind das Ergebnis einer richtig angewendeten Schlamm-Kur.

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Neurodermitis ist anlagebedingt und hat nicht selten auch seelische Ursachen. Ausgelöst wird die Krankheit durch verschiedene äußere Faktoren wie Stress, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
Da die Psyche bei dieser Krankheit eine bedeutende Rolle spielt, werden seit einiger Zeit Bachblüten in der Behandlung von Neurodermitis eingesetzt.

Der englische Arzt Bach entwickelte 38 Blütenauszüge, die bei disharmonischen Seelenzuständen verabreicht werden und einen positiven Seelenzustand bewirken sollen. Bachblüten werden oft als begleitende Behandlung bei akuten und chronischen Krankheiten eingesetzt.

Bei der Neurodermitis haben sich Bachblütenauszüge des Holzapfels und des drüsentragenden Springkrauts bewährt. Beide Pflanzen bewirken eine Harmonisierung mit der Umwelt und sich selbst, verhelfen zu Gelassenheit und Geduld. Empfehlenswert ist eine Beratung bei einem Bachblüten-Therapeuten, welcher die richtige Blütenmischung zusammenstellt.

Man kann sich die fertige Blütenmischung in der Apotheke herstellen lassen oder die Bachblüten zu Hause selbst ansetzen. Täglich werden nur wenige Tropfen des Bachblütensuds eingenommen. Die seelische Regulationstherapie der Bachblüten behandelt die körperliche Krankheit nicht direkt, sondern setzt auf der seelischen Gefühlsebene an. Gerade Krankheiten mit psychovegetativen Beschwerden wie die Neurodermitis sprechen auf eine begleitende Bachblütenbehandlung gut an.

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Die therapeutische Wirkung und die heilenden Eigenschaften des Toten Meeres bei Hautkrankheiten und Rheuma sind schon seit Jahrhunderten bekannt. Durch das warme Klima am Toten Meer verdampft das Wasser und die Luft ist mit den Mineralien und dem Salz aus dem Meer angereichert. Die Haut nimmt diese Stoffe auf, selbst wenn man nicht im Wasser des Toten Meeres badet.

Für den Heilerfolg sorgen das warme, trockene und allergiearme Wüstenklima, der hohe Sauerstoff- und Bromgehalt der Luft, viel Sonne sowie eine abgeschwächte UVB-Strahlung. Viele medizinische Studien haben nachgewiesen, dass die extrem salz- und mineralstoffhaltige Luft das Krankheitsbild der Neurodermitis wesentlich verbessert. Die in der Luft und im Wasser enthaltenen Mineralien Magnesium und Kalium regen das Zellwachstum an, Bromid und der im Schlamm enthaltene Bitumen haben eine entzündungshemmende und antiseptische Wirkung, Salz und Kalzium lösen die Schuppen und beruhigen die Haut.

Die in der Luft und im Wasser konzentrierten Mineralsalze regenerieren den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, verbessern die Durchblutung und fördern den Transport von Nährstoffen. Ein Aufenthalt am Toten Meer verbessert das Erscheinungsbild der Haut nachhaltig für längere Zeit.

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