Bei der Erkrankung Neurodermitis sind Kurgebiete mit Höhenluft oder direkt am Meer besonders empfehlenswert. Das Klima am Meer ist allergenarm, die Luft ist mit wenig Pollen belastet und weist einen hohen Jodgehalt auf. Die Meeresluft hat eine heilende Wirkung auf Haut- und Atmungsorgane. Kurmöglichkeiten bei Neurodermitis bestehen sowohl an der Ostsee als auch an der Nordsee, man kann Kurplätze in Kurkliniken und ambulante Kurplätze buchen. Ambulante Kuren umfassen das Wohnen in Hotels, Ferienhäusern und Ferienwohnungen, das Kurpaket wird u.a. vom Badearzt und zum Teil auch vom Hausarzt auf Rezept zusammengestellt.
Die Krankenkassen übernehmen bei Bestätigung einer Kur u.a. die Kosten für den Kurarzt, für die Heilmittel und anteilig die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung. Bei Neurodermitis, einer chronischen Erkrankung der Haut, bei welcher starker Juckreiz und Hautrötungen auftreten, kommen ganzheitliche Therapien in Kurzentren zum Einsatz. Meersalz besitzt eine heilende Wirkung auf die Haut, es reduziert Hautreizungen und hilft bei der Regeneration der Haut. Ergänzend kommen Therapien mit Schlick, Algen und Thalasso zum Einsatz. Massagen, autogenes Training, Yoga und Ernährungstherapien ergänzen die Hautbehandlungen in den meisten Therapiezentren.
Im Ostseebereich und im Nordseebereich gibt es eine Vielzahl von Kurbädern, Heilbädern und beliebte kleinen Urlaubsorte, welche ideale Luft- und Meeresbedingungen für einen erfolgreichen Kuraufenthalt bieten. Zu den beliebten Ostseeheilbädern gehört u.a. Dahme, die Ostseekurklinik Fischland, Graal Müritz, Warnemünde, Wismar, Ahlbeck, Kühlungsborn, Lübeck, Binz, Sellin und Zingst. Zu den beliebten Nordseebädern zählen u.a. Sylt, St. Peter Ording, Borkum, Husum, Dorum und Carolinensiel.
Anzeige: